Die JUSO Schweiz hat im Juli 2009 beschlossen, einen Volksintiative zu lancieren. Das Ziel ist ein Ende den skandalöse Unterschieden zwischen hohen und niedrigen Löhne zu setzen. Die Initiative will in der Verfassung eine maximale Lohnspannbreite zwischen dem tiefsten und höchsten Lohn in einem Unternehmen von 1:12 verankern.
Die Sammlung von Unterschrifften hat in Oktober 2009 angefangen. Wir haben uns für Ziel gesetzt, 125'000 Unterschriften vor dem Ende des Jahres 2010 zu sammeln. Um uns zu helfen kannst du den Unterschriftenbogen ausdrucken Unterschriftenbogen ausdrucken und die Unterschrifften zu der JUSO Freiburg, Postfach 833, 1700 Fribourg, senden.
Die 1:12-Initiative schafft gerechte Löhne.
Die 1:12-Initiative will, dass niemand in einem Jahr weniger verdient als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat. Sie will deshalb in der Verfas-sung verankern, dass der tiefste Lohn in einem Unternehmen nicht mehr als zwölf Mal tiefer als der höchste sein darf. Dadurch wird verhindert, dass sich Abzocker-Manager immer mehr vom Kuchen unter den Nagel reissen und allen anderen Mitarbeiter/innen nur Brosamen bleiben. Mit der 1:12-Initiative werden den Manager-Gehältern Schranken gesetzt, damit die Löhne aller wieder steigen.
Die 1:12-Initiative stoppt Abzocker.
Trotz der Krise: Die Abzocker-Manager zahlen sich unver-schämte Saläre und Millionen-Boni aus. Im Schnitt verdient ein Manager heute 4 Millionen oder 56 Mal mal mehr als ein/e normale/r Schweizer Arbeitnehmer/in!1 Dafür gehen sie erneut unverantwortliche Risiken ein, für die wir dann mit tieferen Löhnen, unseren Jobs oder unseren Steuern gerade stehen müssen. Die 1:12-Initiative schiebt hier einen Riegel.
Die 1:12-Initiative lässt das Volk über die Spielregeln entscheiden.
Heute entscheiden die Abzocker alleine über die Löhne – und berücksichtigen dabei nur ihr eigenes Portemonnaie. Alle anderen müssen tatenlos zu sehen und die Folgen ausbaden. Das ändert die 1:12-Initiative. Sie gibt dem Volk wieder das letzte Wort, um für faire Spielregeln zu sorgen.
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